Leben mit Hundesenioren

Auch wenn man es sich nur ungern eingesteht: Nicht nur wir. sondern auch unsere geliebten Vierbeiner werden älter. Aber was sind eigentlich die Anzeichen dafür, dass mein Hund langsam zu den Rentnern gehört und worauf muss ich achten, wenn mein Hund älter wird? Eines ist sicher: Auch mit Hundesenioren hat man eine ganze Menge Spaß und eine tolle Zeit! Wir verraten Euch mehr. 

Alter Hund lächelt in die Kamera zum Artikel Leben mit Hundesenioren
Foto: Mary Lynn Strand, shutterstock.com

Ab wann ist mein Hund ein Rentner?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da dies von Rasse zu Rasse verschieden ist. So haben kleinere Hunde in der Regel eine höhere Lebenserwartung als große Artgenossen.  Natürlich ist ein Hund nicht von einem auf den anderen Tag ein Rentner. Aber natürlich gibt es einige Anzeichen dafür, dass auch unsere Lieblinge altern. Ältere Hunde haben ein höheres Ruhe- und Schlafbedürfnis und weniger Bewegungsdrang. Mit zunehmenden Alter werden Hunde meist um die Schnauze herum etwas weißer, ebenso das Fell um die Augen und später meist auch die Pfoten. Wie bei uns Menschen nehmen nach und nach auch die Sinneswahrnehmungen ab. Die Hunde hören, sehen und riechen schlechter. In der Regel nimmt das Körperfett mit zunehmendem Alter zu und die Muskelmasse baut sich ab. Aber auch bei alten Fellnasen ist es sehr wichtig, dass sie nicht zu dick werden. Hier empfiehlt sich eventuell ein spezielles Seniorenfutter. Auch das Immunsystem ist meistens schwacher und der Hund so anfälliger für Krankheiten.

Aber wie immer gilt: Jeder Hund ist ein Individuum und nicht alle Merkmale müssen auf alle älteren Hunde zutreffen. 

Leben mit Hundesenioren – So habt Ihr eine großartige gemeinsame Zeit

Bewegung hält fit

Wenn ein Hund älter wird, heißt das noch lange nicht, dass nichts mehr mit ihm anzufangen ist. Ganz im Gegenteil: Auch bei Hunden lautet die Devise “Bewegung hält fit!”. Wichtig ist, dass Ihr hier auf die Bedürfnisse Eures Lieblings achtet. Im höheren Alter kann es vorkommen, dass der Bewegungsdrang nachlässt. Die Länge und Intensität der Spaziergänge solltet Ihr also definitiv auf Eure Fellnase ausrichten, damit sie sich nicht überanstrengt. Kleine Übungen, die Ihr in die Spaziergänge einbinden könnt, sorgen auf spielerische Art und Weise für extra Bewegung und Spaß. So könnt Ihr mit Euren Hunden zum Beispiel im Slalom laufen, Rückwärtslaufen trainieren oder Kommandos wie “Sitz” und “Bleib” festigen. Übrigens können auch ältere Tiere immer noch dazulernen. 

Das richtige Futter

Wenn sich der Hund weniger bewegt, wird als logische Konsequenz natürlich auch weniger Energie und damit auch Fett verbrannt. Achtet darauf, dass Euer Liebling nicht zu viel frisst, damit er nicht zu dick wird. Das ist nämlich nicht nur schlecht für Herz und Kreislauf, sondern geht auch auf die Gelenke. Um die Verdauung nicht zu sehr zu strapazieren, solltet Ihr lieber mehrere kleinere Portionen pro Tag verfüttern. Wichtig ist, dass das Futter hochwertiges Eiweiß enthält sowie alle notwendigen Vitamine und Mineralien.

Nur keine Hektik

Seid nachsichtig mit Euren Hunden, wenn es mal etwas länger dauert. Vielleicht wird draußen mehr geschnüffelt als gelaufen, aber auch das lastet die Hunde aus. Stellt Euch auf die Bedürfnisse Eures Tieres ein und stresst es nicht. 

Der richtige Schlafplatz

Mit zunehmendem Alter haben vor allem größere Hunde Probleme mit ihren Gelenken. Vielleicht hatte Euer Liebling sogar schon die ein oder andere Blessur in seinem Hundeleben wie etwa einen Kreuzbandriss oder Arthrose in den Gelenken. Hier könnte beispielsweise ein orthopädisches Hundebett genau das richtige sein. Dies passt sich den Körper an und formt sich immer wieder in seine Ausgangsform zurück. Übrigens auch ein guter Schlafplatz für jüngere Hunde!

Es muss nicht immer ein Welpe sein

In Tierheimen und im Tierschutz warten viele Hunde, die bereits etwas älter sind. Ein alter Hund bedeutet aber nicht automatisch, dass mit der Fellnase nicht mehr viel los ist. Auch ältere Hunde sind verspielt und lieben oft lange und ausgiebige Spaziergänge. Außerdem sind die Hunde sehr dankbar, ihre letzten Jahre in einer liebevollen Familie zu verbringen. In unserem Tiermarkt findet Ihr also nicht nur viele Welpen, sondern auch zahlreiche Hunde in ihrem besten Alter, die auf ein Zuhause warten. 

Übrigens: Die Formel “Ein Hundejahr entspricht sieben Menschenjahren” stimmt so nicht. Ausschlaggebend für das Umrechnen in Menschenjahren ist nämlich sowohl das Gewicht als auch das Alter des Tieres. 
Hanna | DeineTierwelt

Contentmanagement & PR

Redakteurin bei DeineTierwelt, Social Media Managerin und Hundemama.

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