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Kratzbaum Test: Eyepower Katzenkratzbaum Linus

Der plüschige Katzenturm

Hergestellt wird der Eyepower Katzenkratzbaum Linus von der Omnideal GmbH und Co. KG, einem inhabergeführten Unternehmen mit Sitz in Hürth bei Köln. Das Kratzbaumsortiment der Firma ist groß, dennoch gehört Omnideal zu den echten Allroundern. So produziert das Unternehmen neben Tierzubehör auch Kinderspielzeug, Gartenmöbel, Sanitäranlagen und Einrichtungsgegenstände für Messen, Salons und Geschäfte. Auf der Unternehmenshomepage beschreibt das Unternehmen sein übergeordnetes Ziel wie folgt: Wir wollen „schöne und innovative Produkte zu einem Preis bieten, der weit unter Norm liegt.“

Ein schöner innovativer Kratzbaum zum überdurchschnittlich günstigen Preis? Das klingt beim ersten Lesen natürlich gut. Doch das Unternehmen sollte auch Qualität liefern. Schließlich kann ein Kratzbaum noch so außergewöhnlich und optisch ansprechend sein – wenn er bereits nach wenigen Wochen abgenutzt oder kaputt in der Ecke steht, haben weder Zwei- noch Vierbeiner etwas davon.

Wir wollten deshalb rausfinden: Was kann der Kratzbaum für 88,67 Euro wirklich? Wie stabil, robust und pflegeleicht ist er und was sagen die Miezen?

Aufbau und Design

Mit einer Größe von 2,15 Metern ist der Katzenkratzbaum Linus von Omnideal ein echter Riese und schlägt unsere anderen Testkandidaten in puncto Größe um Längen. Darüber hinaus hat der Gigant auch optisch einiges zu bieten und unterscheidet sich mit seinen rechteckigen Sisal-Standbeinen und dem aufgesetzten Turmelement durchaus von handelsüblichen Kratzbäumen.

Der Eyepower Katzenkratzbaum Linus im Aufbau

Beim Auspacken waren wir zunächst positiv überrascht: Alle zu verbauenden Kratz- und Plüschsäulen hatten die gleiche Länge. Auch bei den Schrauben gab es nur drei verschiedene Ausführungen. Dies ist beim Aufbau von Vorteil, da nichts verwechselt werden kann. Etwas problematisch fanden wir es jedoch, dass die Anleitung sehr klein und relativ unübersichtlich sowie minimalistisch gestaltet ist.

Das Dach wird befestigt
Das Befestigen des Daches war gar nicht so einfach.

Zudem war der Aufbau an manchen Stellen etwas kniffelig: Wir wussten zwar theoretisch an welcher Stelle wir welches Kratzbaumelement befestigen mussten, praktisch war das aber nicht so einfach wie gedacht (was nicht zuletzt mit der Größe des Kratzbaumes zusammenhing). So empfiehlt es sich beim Zusammenschrauben nicht nur einen Helfer dabeizuhaben, zusätzlich sollte bei kleineren Menschen eine Leiter bereitstehen.

Wir hatten beispielsweise ein paar Probleme mit dem Anschrauben der Liegeflächen, die auf der linken und rechten Seite des Kratzturmes befestigt werden mussten. Es erforderte etwas Fingerfertigkeit, die Schrauben von den Innenseiten des Turms aus mit den einzelnen Liegeflächen zu verbinden.

Auch das Anbringen des Turmdachs hat sich als gar nicht so einfach erwiesen, da es zwischen all dem Plüsch des Kratzbaumes schwer war, die Schraubenöffnung zu finden.

Gerade als ungeübter Handwerker sollte man besser etwas mehr Zeit (um die 30 bis 40 Minuten) für den Aufbau einplanen.

Kratzbaum Test: Das Design

In Bezug auf das Design wird Omnideal seinem Innovationsanspruch durchaus gerecht. Der Katzenkratzbaum Linus macht optisch tatsächlich einiges her. Insbesondere der große schwarze Turm mit Guckfenstern und baumähnlichem Muster sprang uns beim Kratzbaum Test sofort ins Auge und ist nicht gerade kratzbaumtypisch.

Ansonsten besteht das Katzenzubehör zum überwiegenden Teil aus Spanplatten, welche mit Plüsch überzogen sind. Sisal ist am Linus Katzenkratzbaum eher Mangelware. Lediglich die vorderen Standbeine des Kratzbaums wurden damit umwickelt. Ob das den Samtpfoten gefällt?

So oder so: Für Katzenhalter, die sich an den typischen Kratzbaummodellen „satt gesehen“ haben, könnte sich der Linus Kratzbaum durchaus als spannende Alternative anbieten – wenngleich man sich eher einen Spielturm als einen Kratzbaum ins Haus holt.

Erhältlich ist das Modell in den Grundtönen burgunderrot-weiß, schwarz-weiß, grau-weiß und braun-weiß. So hat man genügend Auswahl und kann den Kratzbaum farblich gut an die eigene Wohnungseinrichtung anpassen. Trotz einer Größe von 2,15 Metern nimmt der Linus vergleichsweise wenig Raum ein, da er ausschließlich in die Höhe und nicht in die Breite konstruiert worden ist.

Obwohl das Katzenzubehör mehr einem Aussichtsturm als einem Kratzbaum gleicht, hat uns die außergewöhnliche Gestaltung des Testmodells gefallen. Abzüge gibt es jedoch für den etwas komplexeren Aufbau sowie die unübersichtliche Anleitung. Deshalb vergeben wir in der Kategorie Aufbau & Design 3,9 von fünf möglichen Sternen.

Produktdetails

Preisab 88,67 Euro
MaterialPlüsch, Sisal, Pressspanplatten, Plastik
Größe2,15 Meter
Bodenplatte65 Zentimeter x 55 Zentimeter
Hochplattformen30 Zentimeter x 30 Zentimeter x 7 Zentimeter
Kuschelhöhle40 Zentimeter x 40 Zentimeter x 80 Zentimeter
Farbenburgunderrot/weiß, schwarz/weiß, grau/weiß und braun/weiß
Sonstigesinklusive Sisalleiter und Spielmäusen

Spielspaß und Preisleistungsverhältnis

Wer sich einen Kratzbaum von 2,15 Metern ins Haus holt, erwartet sicher nicht umsonst, dass den eigenen Samtpfoten genügend Spiel- und Klettermöglichkeiten sowie Liegeflächen geboten werden.

Spielmaus am Eyepower Katzenkratzbaum Linus
Eine von vier Spielmäusen am Katzenkratzbaum Linus.

Diesem Anspruch kann der Katzenkratzbaum Linus von Omnideal auf den ersten Blick nur in Teilen gerecht werden, denn so richtig abwechslungsreich ist der Kratzbaum für seine Größe nicht gestaltet. Schmusetiger und Samtpfoten erwartet stattdessen ein Standardprogramm, bestehend aus Sitzflächen, Kletterleiter, vier Spielmäusen sowie einer verblüffend großen Katzenhöhle.

Gut gemeint sind die zwei am Kopf des Kratzbaumes positionierten Liegeflächen, welche den Samtpfoten in einer Höhe von 2,15 Metern den bestmöglichsten Ausblick bieten sollen. Beide Plattformen wirken jedoch etwas klein und stehen lediglich auf einem vergleichsweise dünnen Sisal-Standbein, welches notwendige Stabilität vermissen lässt.

Obwohl es sich beim Modell Linus laut Bezeichnung um einen Katzenkratzbaum handelt, bietet er den Miezen zudem verhältnismäßig wenige Kratzmöglichkeiten. So sind lediglich vier schmale Standbeine und eine Kletterleiter mit Sisal umwickelt, was bei einem Kratzbaum von 2,15 Metern einen relativ kleinen Anteil ausmacht.

Im Gegensatz dazu steht der hohe Plüschanteil: Nicht nur die Oberflächen der einzelnen Kratzbaumebenen sind mit dem weichen Material ausgestattet, auch die Unterseiten wurden mit Plüsch ummantelt. Scharfe Ecken und Kanten sucht man somit vergebens, sodass sich Katzen selbst bei wilden Rangeleien nur am weichen Plüsch stoßen könnten.

Auch die große Kuschelhöhle als Rückzugsort gefiel auf den ersten Blick gut und macht optisch einiges her. Die Höhle ist jedoch sehr hoch und wir vermuteten, dass selbst groß gewachsene Katzen kaum eine Chance hätten, aus dem sicherlich dafür vorgesehenen Guckfenstern zu schauen. Deshalb hätten wir es sehr praktisch gefunden, wenn innerhalb des Turmes eine zweite Ebene implementiert worden wäre. Diese könnte zusätzlichen Liegeplatz bieten und dafür sorgen, dass der Raum des Turms optimal ausgenutzt wird.

Etwas kritisch fanden wir zudem die Fenster sowie Sitzflächen, die links und rechts angebracht waren. Genau wie die Liegeebenen sind auch diese verhältnismäßig klein und für mittelgroße Katzen eher schlecht geeignet.

Auch die Schrauben, mit denen die zweithöchste Ebene auf den Plüsch-Standbeinen befestigt wurde, sahen wir als problematisch an. Diese müssen von oben in die Platte hineingedreht werden, sodass alle Köpfe von außen sichtbar sind und eine potentielle Gefahrenquelle darstellen. So könnte sich eine Mieze leicht beim Spielen mit einer Kralle unter der Schraube verhaken. Damit das Verletzungsrisiko minimiert wird, wäre es sinnvoll, dem Kratzbaum eventuell Abdeckkappen beizulegen, um so die Schrauben verdecken zu können.

Bei all unserer Kritik darf man jedoch nicht vergessen: Für einen Preis von 88,67 Euro bietet der Katzenkratzbaum Linus immerhin eine stattliche Größe. Nichtsdestotrotz ist seine Gesamtausstattung eher mager. Deshalb vergeben wir in der Kategorie Spielspaß und Preisleistungsverhältnis gut gemeinte 2,6 Sterne.

Material und Verarbeitung

„Der Kratzbaum ist hochwertig und sauber verarbeitet. Ausgestattet mit hochwertigem Plüsch und strapazierfähigem Sisal bietet er auf mehreren Plattformen viele Spiel- und Liegeflächen.“, heißt es in der Produktbeschreibung des Herstellers. Ob die Verarbeitung tatsächlich so hochwertig ist und auch das Material überzeugen kann? Wir haben den Katzenkratzbaum auf die Probe gestellt.

Doch eins Vorweg: Wer einen wirklich hochwertigen Kratzbaum aus Vollholz mit handgeknüpftem Natursisal sucht, ist beim Eyepower Katzenkratzbaum Linus an der falschen Adresse. Stattdessen dominieren Pressspanplatten und Presspappe das Katzenzubehör, was bei einem Preis von 88,67 Euro jedoch wohl auch nicht anders zu erwarten ist.

 

Kratzbaum Standbein am Linus Katzenkratzbaum
Die Sisal-Standbeine sind aus Spanplatten zusammengeklebt.

Gut gefiel uns beim Kratzbaum Test der verarbeitete Plüsch. Diesen empfanden wir nicht nur als weich, er war auch an allen Kratzbaumflächen sauber und fest verleimt. Gleiches galt für Liegeflächen, Sitzbretter und die Katzenhöhle, die stabil zusammengeklebt worden sind.

Etwas Sorge machten uns allerdings die Standbeine des Kratzbaums. Zum einen waren die viereckigen Elemente aus mehreren Pressspannplatten „zusammengeschustert“, was nicht gerade einen hochwertigen Eindruck hinterließ. Zum anderen fiel uns auch der Sisal negativ auf: Er hatte keinen guten Halt und ließ sich ohne großen Kraftaufwand mit dem Finger verschieben. Die eckigen Kratzelemente bieten zwar eine optische Alternative zu den runden Säulen, durch die Kanten lässt sich der Sisal aber wohl weniger fest um das Bein wickeln und verrutscht deshalb leichter.

Ein weiteres kleines Manko waren auch die mit Sisal verklebten Treppenstufen der Kratzbaumleiter. Diese wurden nicht immer bis zum Ende mit dem Kratzmaterial verkleidet, sodass nackte und optisch wenig ansprechende Presspappe zum Vorschein kam.

Gänzlich überzeugen konnte uns der Katzenkratzbaum Linus in der Testkategorie Material und Verarbeitung deshalb nicht. Für den vergleichsweise locker sitzenden Sisal und die relativ dünnen Beine mussten wir zwei Sterne abziehen und vergeben drei von fünf Sternen.

Stabilität

Standbeine am Linus Katzenkratzbaum
Die Standbeine des Linus Katzenkratzbaums sind relativ schmal.

Für seine Größe von 2,15 Metern besitzt der Katzenkratzbaum Linus eine vergleichsweise kleine Bodenfläche und relativ schmale Sisal- und Plüsch-Standbeine. Wirklich stabil wirkte er somit nicht. Wir befürchteten, dass der Plüschbaum wackeln oder gar kippen könnte, wenn mehrere ausgewachsene Katzen darauf herumtoben würden.

Glücklicherweise ist der Katzenkratzbaum jedoch rechteckig geformt. So lässt er sich hervorragend in einer Ecke platzieren, kann vielleicht sogar angeschraubt werden und bekommt dadurch deutlich mehr Stabilität. Ein Manko bleiben jedoch die Liegeflächen, die am Kopf des Kratzbaumes befestigt sind. Sie werden, wie bereits erwähnt, jeweils durch ein vergleichsweise dünnes Sisal-Standbein gehalten und wirken nicht sehr sicher. Insgesamt können wir den Kratzbaum der Omnideal GmbH hinsichtlich der Stabilität deshalb lediglich mit „ausreichend“ bewerten.

 

Pflegeleichtigkeit: Der Schmutztest

Schmutztest am Linus Katzenkratzbaum
Beim Schmutztest konnte der Kratzbaum positiv überraschen.

Leider sind die Bezüge des Kratzbaums nicht abnehmbar und waschbar. Ob sich das plüschige Material des Katzenturms dennoch gut reinigen lässt?

Wir haben einen kleinen Schmutztest durchgeführt und Blumenerde, Wasser sowie Gras miteinander vermengt. Anschließt wurde die Mischung in das plüschige Material des Kratzbaums eingerieben und über Nacht zum trocknen stehen gelassen.

Das Ergebnis war überaus positiv: Wir konnten den Schmutz am nächsten Tag ohne großen Aufwand einfach mit einem trockenen Tuch aus dem Plüsch reiben – Rückstände gab es keine.

Aufgrund des hohen Anteils an Plüsch und den weißen Flächen an den Kratzbaumstandbeinen sowie der Höhle war es für uns aber nur eine Frage der Zeit, bis die Bezüge stärker in Mitleidenschaft gezogen werden würden. Für das Fehlen der abnehmbaren Bezüge gibt es in der Bewertung deshalb ein dickes Minus, sodass der Kratzbaum Linus in der Kategorie Pflegeleichtigkeit mit insgesamt vier Sternen beim Kratzbaum Test abschneidet.

Robustheits- und Praxistest im Tierheim Hannover

In der Produktbeschreibung bewirbt Omnideal seinen Kratzbaum Linus als „vielseitig“ und „äußerst robust“. Dieser Aussage wollten wir etwas genauer auf den Grund gehen und sind ins Tierheim Hannover gefahren, damit Kitten, Katzen und Kater ihr eigenes Urteil fällen durften.

Unsere Probanden waren die Kitten Bibo, Phoenix, Einstein, Erbse und die Jungkatze Umpa Lumpa, die sich sofort mit Begeisterung auf den Katzenturm stürzten und alles neugierig erkundeten. Es war toll mit anzusehen, wie gut die Kleinen den Baum annahmen und auf ihm herumtobten.

Beim Herumtoben auf dem Kratzbaum
Die Kitten haben den Kratzbaum neugierig erkundet.

Besondere Freude hatten unsere Testkandidaten daran, den Linus Kratzbaum entlang des Plüsches bis zum Dach hochzuklettern. Für uns keinesfalls verwunderlich – hat Mieze von der obersten Ebene schließlich einen super Ausblick. Einige unserer stürmischen Probanden trauten sich sogar auf die am Kopf des Baumes befestigten Liegeflächen, obwohl diese in der Redaktion recht wacklig und wenig sicher gewirkt hatten.

Gut kamen bei unseren Testkandidaten auch die Spielmäuse an. Diese wurden ordentlich mit Pfötchen und Zähnchen bearbeitet, was leider dazu führte, dass sich eins der filigranen Spielzeuge bereits nach kurzer Zeit vom Baum löste.

Unser erstes Zwischenfazit war also gemischt: Größe und Ausstattung des Kratzbaums kamen bei unseren Testkandidaten super an. Gleichzeitig wurde jedoch das Spielzeug am Baum bereits nach kurzer Zeit kaputt gespielt.

Auch im Langzeittest konnte der Kratzbaum nur mäßig überzeugen, wie uns nach knapp zwei Wochen mitgeteilt wurde. Denn genau wie wir fand Tierpflegerin Christiane John, dass der Kratzbaum Linus „auf den ersten Blick ganz toll aussieht und einen super Eindruck macht.“ Weniger gefiel ihr jedoch das verwendete Material: „Der Stoff fusselt total und ist so billig verarbeitet, dass er jetzt schon auseinanderfällt.“

Darüber hinaus wies die 26-jährige Tierpflegerin auf das Gefahrenpotential der riesigen Kuschelhöhle hin: „Bei der großen Höhle gibt es gar keine Zwischenetage. Wenn eine Katze oben rein springt, fällt sie erst einmal einen halben Meter nach unten. Das ist bei kleineren oder ängstlichen Katzen, die sich schnell in der Höhle verstecken wollen, natürlich nicht so optimal.“

Wenig Interesse sollen die Kitten auch an den Liegeflächen gezeigt haben: „Normalerweise werden die obersten Ebenen von den Katzen eigentlich sehr gerne angenommen. Die Flächen am Katzenkratzbaum Linus sind jedoch viel zu klein.“ Zudem bemängelte die Tierpflegerin auch die Sisal-Standbeine: Diese seien deutlich zu klein und schmal zum Kratzen und wurden von den Tierheim-Kitten nur selten genutzt.

Zwar konnte der Kratzbaum Linus mit seiner Größe und dem außergewöhnlichen Design durchaus punkten. Aufgrund des qualitativ minderwertigen Materials und einer unzureichenden Ausstattung vergab unsere Tierpflegerin und Kratzbaumexpertin insgesamt jedoch lediglich 2,5 von fünf Sternen.

Fazit: Eyepower Katzenkratzbaum Linus

Unter allen Testkandidaten war der Katzenkratzbaum Linus von OmniDeal mit einem Preis von 88,67 Euro der günstigste Testkandidat. Dafür bietet er eine stattliche Größe und hat auch sonst nicht viel mit einem herkömmlichen Kratzbaum gemein. Das unkonventionelle Design haben wir mit „gut“ bewertet. Weniger zufrieden waren wir jedoch mit der Verarbeitung des Sisals und der Stabilität des Kratzbaumes.

Punkten konnte der Linus hingegen bei unseren Testprobanden: Diese haben den Kratzbaum bei unserer Ankunft sofort in Beschlag genommen und sind eifrig auf ihm herumgetobt. Als vorübergehender Abenteuerspielplatz für Kitten ist der große Kratzbaum zumindest teilweise geeignet – wenn man von der großen Kuschelhöhle als potentieller Gefahrenquelle absieht.

In puncto Langlebigkeit konnte das Katzenzubehör mit seinem fusseligen Plüsch und den dünnen Sisal-Standbeinen weder uns noch Tierpflegerin Christiane John überzeugen, sodass wir den Linus Katzenkratzbaum nicht uneingeschränkt weiterempfehlen können. Insbesondere für schwere und/oder große Katzenrassen ist der Baum eher ungeeignet.

Wer beim Kratzbaumkauf viel Wert auf Design legt und sich eine vorübergehende sowie preisgünstige Alternative zu herkömmlichen Kratzbäumen wünscht, ist mit dem Linus Katzenkratzbaum möglicherweise dennoch gut beraten.

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